Die Geschichte eines traditionsreichen Hauses.
| 1892 - 1893 | Die Passionsspiele hatten sich aus einer jahrzehntelangen Volkstheatertradition entwickelt. Die eigentlichen Vorläufer der Spiele waren ein Weihnachtsoratorium von C. Hering mit acht "Lebenden Bildern" und ein Passionsspiel mit "Lebenden Bildern" und Prologen. | |
| 1895 | Unter der Initiative des Uhrenfabrikanten Adolf Schläfli erfolgen die Vorarbeiten zum ersten Passionsspiel. Das Passionsspielhaus wird gebaut. | |
| 1895 - 1905 | Mehrere Aufführungsreihen des Selzacher Passionsspieles: "Lebende Bilder" nach klassischen Gemälden. | |
| 1909 - 1913 | Erweiterung des Spiels mit neuen Szenen. Einbau der Vorbühne. | |
| 1923 | Wiederaufnahme der Spiele nach dem ersten Weltkrieg. | |
| 1927 - 1932 | Neufassung von P. Hartmann. Aufführungen mit musikalischen Ergänzungen durch E. Widmer: Volkslieder und Orchestereinlagen mit Musik von Frank, Liszt, Mozart und Bach. | |
| 1936 - 1952 | Pläne für einen Neubau des Passionsspielhauses. Aufträge an den Dramatiker Cäsar von Arx und an den Komponisten Arthur Honegger. | |
| 1949 | Renovation. Einbau der Garderoben und des Schminkraumes. Neue Ausstattung. Neuinszenierung durch Walter Hug. | |
| 1952 | Letzte Spielzeit | |
| 1970 - 1972 | "Passion 70", ein Oratorium von Alban Roetschi nach einer frühbarocken Matthäuspassion. Text: Otto Wolf, Regie: Otto Allemann | |
| 1989 | Erste Sommerspiele im Passionsspielhaus Selzach mit "Die Zauberflöte" von W.A. Mozart | |
