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Die SommerOper Selzach wird 20

Seit am 12. August 1989 der Vorhang zu «Die Zauberflöte» von W. A. Mozart sich zum ersten Mal für eine Opernaufführung im Passionsspielhaus Selzach gehoben hat, ist allerhand geschehen. Aus den SommerSpielen Selzach wurde inzwischen die SommerOper Selzach. Der Trägerverein des Unternehmens wechselte mit dem Namen zu einer eigenständigen Institution. Während 11 Spielzeiten wurden 9 verschiedene Opern in deutscher Sprache mit insgesamt 94 Vorstellungen gezeigt. 442 Mitarbeiter haben bislang zum Erfolg der zweijährigen Aufführungs-Serien beigetragen, wobei als Beispiel 66 verschiedene Solisten und 194 Orchestermusiker genannt werden können.

Nicht zu vergessen sei die Tatsache, dass der Grossteil der weiteren Mitarbeitenden dieses seit vielen Jahren auf freiwilliger, will sagen kostenfreier Basis tut. Die abertausenden Stunden, welche die Organisatoren, Chorleute, Näherinnen, Bühnenbauer, Bühnentechniker und Gastro-Helfer geleistet haben, sind nicht zählbar. Doch ohne diesen unermüdlichen Einsatz wäre die schöne SommerOper Selzach nicht denkbar! Und noch immer sind es im harten Kern bis auf wenige Ausnahmen dieselben Menschen, die vom Selzacher Geist angetrieben werden, mit speziellen Inszenierungen und Ausstattungen ihr Publikum zu überraschen.

Es sind 20 Jahre vergangen, seit die Theatermacher das Selzacher Passionsspielhaus für sich erobert haben. Am 11. September 2009 fand aus diesem Anlass im Passionsspielhaus eine Jubiläumsfeier statt.

Am 31. Juli 2010 wird die Première zu «Die Italienerin in Algier» von G. Rossini als 10. Produktion mit der dann auch anstehenden 100. Aufführung aus der Taufe gehoben.

Gottfried Lothar


 
11. September | Impression der Jubiläumsfeier 

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