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Oskar Fluri
 
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Ausstattung

 

 


 

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Oskar Fluri, Bühnenbild und Kostüme, in Metzerlen geboren und in Deitingen aufgewachsen, besuchte das Lehrerseminar Solothurn und wirkte anschliessend als Primarlehrer in Holderbank. An der Kunstgewerbeschule Bern bildete er sich zum Zeichenlehrer aus. Seit 1975 unterrichtet er an der Kantonsschule Solothurn das Fach Bildnerisches Gestalten. Oskar Fluri, immer auch als Maler, Zeichner und Illustrator tätig, geht mit seinen Werken sporadisch an die Öffentlichkeit.

Mehr und mehr wandte er sich auch dem Theater zu, erst als „Theatermacher“, dann als Bühnenbildner. Als Mitglied der Musik- und Theatergruppe „sine nomine“ gestaltete und realisierte er bis heute viele freie Produktionen: experimentelle Theateraktionen, multimediale Theaterproduktionen, Hörspiele und Filmmusik. Die Gruppe wurde vom Kanton Solothurn mit dem Preis für Theater ausgezeichnet.

Mit dem Bühnenbild zu Mozarts „Die Zauberflöte“ an den ersten Sommerspielen in Selzach im Jahr 1989 begann eine Reihe von Ausstattungen an verschiedenen Theatern und Institutionen mit unterschiedlichsten Aufgabenstellungen und Rahmenbedingungen: Oper, Operette, Musical, Kinderoper, Singspiele und Kindermusicals. Erinnert sei dabei beispielsweise an „Justina Dolores“ in der Kiesgrube in Deitingen sowie an „Jukebox“ im KKL Luzern. Er half auch zwei ausserordentliche Musiktheaterprojekte des Vereins „Kultur im äusseren Wasseramt“ auf einer Seebühne am Aeschisee zu gestalten und zu realisieren. In derselben Institution war er mitverantwortlicher Organisator und Gestalter der grossangelegten Kunstausstellungen „Kunstlinie“, „containeronline.ch“ und „Kunstraum Kirche“. Im Jahr 2008 gestaltete er den Auftritt des Kantons Solothurn am „Sächsilüüte-Umzug“ in Zürich.

An der Sommeroper im ehemaligen Passionsspielhaus Selzach war Oskar Fluri für Bühnenbilder und Kostüme aller bisherigen Opernproduktionen verantwortlich.

Im Jahre 1991 würdigte der Kanton Solothurn das vielseitige Schaffen durch die Verleihung eines Werkpreises, im Jahre 2007 die Gemeinde Selzach durch die Verleihung eines Kulturpreises.


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